KRISTALLSCHÄDEL

Wer sich im Internet auf die Suche macht und in eine x-beliebige Suchmaschine das Wort "Kristallschädel" oder gar "Crystal Skull" eingibt, ist erst einmal für Tage oder Wochen mit dem Sichten der Informationsfluten beschäftigt und hinterher wahrscheinlich verwirrter als vorher...

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (Limitierte Edition mit Kristallschädel)

(Eine Tatsache, welche sich natürlich 2008 durch den 4. Indiana Jones - Film noch verstärkt hat, welcher ja genau dieses Thema behandelt hat.)

Tatsächlich gehen die Infos über diese mysteriösen Schädel, die aus den verschiedensten Edelsteinen und Kristallen wie Ametyst, Lapislazuli, Fluorit, Jade, hauptsächlich aber aus Bergkristll geschaffen wurden, von bodenständigen Meinungen wie "böhmische Kristallschleiferarbeit des 19. Jahrhunderts" über ein spekulatives "Gefertigt von den Maya vor hunderten von Jahren" bis hin zu absolut phantastisch klingenden Erklärungen wie "Vor 35.000 Jahren oder mehr in Atlantis geschaffen"....


Auch die Funktion dieser Schädel ist nach wie vor unklar: Pragmatisch denkende Menschen sehen in ihnen nur makabere Schmuckgegenstände, anders denkende Menschen wiederum öffnen sich für die Möglichkeit, dass doch etwas an den "Legenden" dran sein könnte, welche in ihnen etwa uralte Kultgegenstände südamerikanischer Indianerkulturen, wie der Maya oder Azteken sehen.

Und die "New Age"-Bewegung vermutet dahinter ja sogar verschl-üsselte Nachrichten oder Informationsspeicher einer uralten Zivilisation á la Atlantis die sämtliches Wissen der Menscheit gespeichert haben sollen...

Auch in Filme haben sie bereits Eingang gefunden. Wie bereits weiter oben erwähnt, behandelte 2008 der 4. Indiana Jones Film das Thema, doch auch in "House II" und der Stargate-Folge "Kristallschädel" spielen sie z.B. eine zentrale Rolle.

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Das Geheimnis der 13 Kristallschädel

Eine der verbreitetsten Legenden, die das das Ende der Welt vor-raussagt, dreht sich um 13 Kristallschädel, die irgendwann zusammenkommen und die Menscheit retten sollen - oder die Welt vernichten? Durch die Vermengung mit dem Mysterium um das Jahr 2012 ist hier der Unterschied inzwischen fließend...


Bis Dato sollen 12 (möglicherweise 13) Kristallschädel gefunden worden sein. Aufgrund von Legenden, Mythen und Medien, sollen die Schädel die alle die Größe und Form echter Schädel besitzen mit besonderen Funktionen und Kräften ausgestattet sein.

Nach der Tradition einiger Nordamerikanischer Indianer-Stämme sollen ehemals 12 Galaktische Rassen zur Erde gekommen sein und diese besiedelt haben. Jede Rasse brachte einen Kristallschädel aus ihrer Heimat mit, womit sie mit dem Ort ihres Ursprungs kommunizieren konnten.

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Die Schädel - eine kleine Auswahl

Alle Kristallschädel bestehen aus einem Stück bis auf den Mitchell-Hedges Schädel. Allen gemeinsam ist, das sie gegen die Achse der Kristallsymmetrie geschnitten sind. Mit heutigen technischen Mittel ein Ding der Unmöglichkeit - wird behauptet, da dieser brechen oder zerspringen würde. (Darüber findet man allerdings gegensätzliche Angaben, weshalb ich dies nicht ohne weiteres so im Raum stehen lassen möchte!)

Natürlich gibt es auf unserem Planeten noch jede Menge andere Schädel aus Kristall.

Daraus die "wahren" 13 Schädel heraus zu finden, wird wohl annähernd so schwer sein wie die Grals-Entscheidung am Endes des 3. Indiana Jones Filmes...

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Mitchell-Hedges Kristallschädel



Der bekannteste aller gefundenen Schädel wurde 1924 in Lubaantum, einer Ausgrabungsstätte in Belize (auf der Halbinsel Yukatan) gefunden. Ein Artefakt dessen Ursprung und Alter ungeklärt sind. Es wurde schlicht als Kunst oder Kultgegenstand gehalten, deren Funktion rätselhaft ist. Anna Mitchell-Hedges fand diesen Schädel an ihrem 17. Geburtstag, sie begleitete ihren Adoptivvater F.A. Mitchell-Hedges bei den Ausgrabungsarbeiten in Lubaantum. Bei den Fund fingen die indianischen Hilfsarbeiter vor Freude an zu Tanzen, die überschwängliche Begeisterung soll auf Mythen und Prophezeiungen der umliegenden Maya-Bevölkerung zurückzuführen sein. Um ein Fortführen der Ausgrabungen zu gewährleisten gab Mitchell-Hedges dem Häuptling der Maya den Kristallschädel zum Geschenk. Zwei Monate später fand man auch den Unterkiefer des Schädels. Nach Abschluss der Ausgrabungen 1927 übergab der Häuptling aus Dankbarkeit der Familie Mitchell-Hedges den Schädel, wo er sich noch Heute in Privatbesitz befindet.

Der exakteste Schädel mit beweglichem Unterkiefer besteht aus ungetrübten, klasklarem Quarzkristall. Beim längeren Hinschauen sollen sich Trübungen bilden die Bilder oder Szenen gleichen. Motive reichen von Unterwasserszenen, außerirdischen Gebieten, viermalige Veränderungen der geographischen Struktur der Erde.

Laut des Elektronik und Computerkonzerns Hawlett-Packard sollen Tests aus dem 70‘iger Jahren erbracht haben, das schätungsweise 300 Jahre ununterbrochen daran geschlifen werden müßte.

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Britischer Kristallschädel


Wahrscheinlich im 19. Jahrhundert in einem Grab in Mexico gefunden. An den Juwelier Tiffany´s in New York verkauft. Später ans Londoner Museum verkauft. Ausgestellt im Museum of Mankind, Russell Square, London.

Mehrer male soll von Putzfrauen und Angestellten eine wahrnehmbare Lumineszenz (Aura / Halo) gesehen worden sein.

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Pariser Kristallschädel

Eher primitiver einfacher und kleiner als menschliche Kopfgröße, trüber Quarzkristall mit einem später hinzugefügtem Loch durch die gesamte Schädelmasse zur Halterung eines Kruzifix. Heute ausgestellt im Pariser Trocadero Museum. Soll mal im Besitz von Erzherzog Maximillian von Österreich, Kaiser von Mexico gewesen sein, nachdem er aus einem Grab gestohlen wurde.

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Maya-Schädel

Trüber Quarzkristall, der 1912 in Guatemala (Copan) gefunden sein soll. Ein Maya Priester brachten ihn in die USA um ihn dort zu verkaufen.

Beim Hineinblicken soll erkennbare Gewalt und Opferszenen zu sehen sein.

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Rosenquarz-Schädel


Laut angaben des anerkannten Experten F.R. Nocerino, soll er 1986 in Guatemala einen ebenso perfekten Kristallschädel wie den Mitchell-Hedges-Schädel zu sehen bekommen haben. Er soll allerdings größer als dieser sein und ebenfalls ein separates und abnehmbares Kiefer besitzen. Allerdings besteht er aus Rosenquarz.

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Amethyst - bzw. San Jose`- Kristallschädel

Derzeit in San Jose, Kalifornien, USA. Ein Maya-Priester bot diesen undurchsichtigen aus Amethystgestein bestehenden Schädel in den 80íger Jahren zum Verkauf an. Er behauptete das dieser nicht von den Azteken sondern einer außerirdischen Bruderschaft gehörte, welche ihren Ursprung in der Konstellation Orion hatten.

Aus klarem Amethyst soll einem Grab in Mexico entstammen. Er weist eine große Anzahl Perversionen (d.h. negative beladene Energien, Assoziationen oder Bilder) auf.

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Templer-Schädel

“Nick” Nocerino hatte während des 2. Weltkrieges Gelegenheit diesen Quarzkristall-schädel welcher im Besitz einer französischen Geheimgesellschaft sein soll zu sehen. Er scheint wohl der einzige gewesen zu sein der diesen Schädel außerhalb der Geheimgesellschaft gesehen hat.

Er soll blutige Bilder und Kreuzzungszenen zeigen.

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Berliner oder Gestapo-Schädel

Bergkristallschädel, soll von der Gestapo gestohlen wurden sein. Später soll er seinen weg in den Vatikan gefunden haben.

Siehe Updates weiter unten!

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Zulu-Schädel

Man schließt auf seine Existenz aufgrund von Zulu Sagen und Mythen, welche große Ehrfurcht vor dem Schädel haben sollen. Als F.A. Mitchell-Hedges seinen Kristallschädel nach Afrika mitnahm soll er Aufregung und Respekt bei den Zulus ausgelöst haben.

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Massai-Schädel


 Unter den Massai gibt es Geschichten und Mythen um einen Kristallenden Schädel.

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"MAX"

Ist im Privatbesitz von JoAnn u. Carl Parks, Houston, USA. Er wiegt 8 kg und ist somit fast doppelt so schwer (4,5 kg) wie seine Artgenossen. Sie bekammen den Schädel nach dem Tod ihres Freundes 1980, dem tibetanischen Rotmützen-Lama Norbu Chen. Er schlief dann 7 Jahre in einer Pappschachtel bis er der Öffentlichkeit gezeigt wurde.

Nach der Abgabevon Energie soll er mit Feuchtigkeit (Schweiß?) überzogen sein...

Bei umfangreichen Tests (bei denen auch andere Kristallschädel, nämlich der des Brit. Museums, der der Smithsonian Institution u. "Na Sha Ra" (s. u.), untersucht wurden) bekamen die Besitzer von "MAX" die wissenschaftichen Ergenbisse der Untersuchungen NICHT mitgeteilt.

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 Smithsonian Institution, Washington

Mit 25,5 x 22,8 cm bei 14 kg Gewicht ist dies der grösste bekannte Kristallschädel. Er wurde per Post in einer Kiste von einer anonymen Person an das Smithsonian Institution geschickt. Mehrere Menschen in den USA halten den Schädel für verflucht. Der Schädel ist innen grösstenteils hohl – aus diesem Grund zweifelt die IKA die Echtheit des Kristallschädels an.

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Sha Na Ra

Der Kristallschädel Sha Na Ra - so benannt in Erinnerung an einen schamanischen Heiler - besteht aus gelblichem Quarz.

Er wurde in einer offiziellen Ausgrabung in Mexico gefunden, und dürfte deshalb tatsächlich alt sein.

Allerdings wurde er durch eine Methode entdeckt, die man auf deutsch wohl als "Parapsychische Archäologie" bezeichnen würde. Dies bedeutet, das der Fundort mittels Prä-Cognition (Instinkt, Vorahnung) vorher festgestellt wurde, und dann an genau diesem Ort gegraben wurde. (Also ähnlich wie beim Pendeln oder Wünschelrutengehen.)

Dieses Kunststück wurde von F.R. Nick Nocerino, einem Pionier in der Kristall-schädelforschung vollbracht, und der Schädel befindet sich immer noch im Besitz der Familie Nocerino.

Allerdings wurde er als Leihgabe an den Kristallforscher Kirby Seid weiter-gegeben, welcher in nun nicht nur weiter Untersucht, sondern den Schädel auch der interessierten Öffentlichkeit präsentiert.

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Corazon de Luz – Herz des Lichtes

Dieser Kristallschädel befindet sich laut ihren eigenen Angaben als Leihgabe im vorläufigen Besitz der Forscherin und Schriftstellerin Karin Tag.

Hier folgt nun ihre eigene Beschreibung:

Menschenkinder und Völker der Erde, dies ist die Chronik Eurer Geschichte. Kristallschädel gelten bei den indigenen Völkern Südamerikas schon seit 5000 Jahren als heilige Wissensspeicher für die bevorstehende Zeitenwende. In ihrer Gegenwart haben Menschen immer wieder Bilder, Visionen und Botschaften empfangen. Corazon de Luz ist in unserer Zeit der einzige alte Kristallschädel, der zur schamanischen Arbeit benutzt wird. Er schildert die Geschichte der Menschheit bis weit über 2012 hinaus und gibt uns Hilfestellung angesichts der vor uns liegenden Herausforderungen.Karin Tag ist Leiterin des IRS-Instituts für Photonenfotografie. 2002 wurde sie bei einem Ritual der Inka als Hüterin von Corazon de Luz erkannt und erhielt den Kristallschädel aus Peru anvertraut.

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Diverse andere Kristallschädel

In Kanada lebt eine Frau die es sich zur Aufgabe gemacht zu haben scheint, die Legende der 13 Kristallschädel in dir Realität umzusetzen! Sie sammelt Kristallschädel in grossem Ausmaß und verbreitet die Botschaft der Schädel. Hier ist ihre Sammlung:

 Darth Vader, Der Jesuit, Jut & Jul, E.T., Mansur, Oceana, Magnificant Fire, Clouds, Baby Luv, Shui Ting Er, Janus

          Darth Vader     Der Jesuit                   Jut & Jul                          E.T.

      Mansur              Oceana            Magnificant Fire                          Clouds

                                  Baby Luv       Shui Ting Er         Janus

Kristallschädel Wächter

Joky van Dieten

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Update am 10.03.2011

Da mir ein Fan unserer Seite heute ein E-Mail mit dem Link zur darauf folgenden Nachricht gesendet hat, möchte ich diese auch gleich veröffentlichen.

Danke Julia!

Ps.: Ob dieser Schädel mit dem obengenannten "Berliner Schädel" ident ist oder nicht, entzieht sich leider meiner Kenntnis.

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Die Nachricht, kopiert von 

Yahoo Nachrichten 10.03.2011

Gestern, 17:02 Uhr

Yahoo Nachrichten

Spektakulärer Fund:

Kristallschädel gibt Rätsel auf

In Bayern tauchte ein etwa neun Kilogramm schwerer Kristallschädel auf. Der Totenkopf gehört einem Sammler und stammt aus dem Nachlass einer Dame. Vieles deutet darauf hin, dass der Schädel sich einst im Besitz des SS-Führers Heinrich Himmler befand. Weitere Überbleibsel aus dem Nachlass sind mehrere Nazi-Relikte eines SS-Obersturmbannführers sowie eine Liste mit Kunstschätzen.

 

Spektakulärer Fund: Kristallschädel gibt Rätsel auf (Bild: Mysteries / www.mysteries-magazin.com)

Auf dem Dachboden eines bayrischen Dorfes wurde ein mysteriöser Kristallschädel entdeckt. Er befand sich in einer Holzkiste, die ein Sammler aus dem Nachlass einer verstorbenen Frau erworben hatte. Der über neun Kilogramm schwere Schädel stammt offenbar aus Südamerika. Vormals könnte er im Besitz des SS-Führers Heinrich Himmler und des Gralssuchers Otto Rahn gewesen sein. Darauf weist ein beiliegendes NS-Dokument hin. Luc Bürgin, Chefredakteur des Schweizer Magazins „Mysteries“, durfte den 45-jährigen Sammler in Bayern besuchen und einen Blick in die Holzkiste werfen, für die der Mann nur einen „Butterbrotpreis“ bezahlt hatte.

 

Neben persönlichen Briefen, Fotos und Notizen fand sich darin auch eine bisher unveröffentlichte Liste aus der NS-Zeit. Darauf waren 35 Kunst- und Wertgegenstände aufgelistet, die Mitte April 1945 von den SS-Jagdverbänden kurz vor Kriegsende unter strengster Geheimhaltung über Augsburg ins südböhmische Strakonitz (Sudetenland) transportiert werden sollten. Das vergilbte Dokument ist als „Depositarliste“ überschrieben. Wie das Magazin „Mysteries“ berichtet, befanden sich dem Schriftstück zufolge einige der Objekte im Besitz von Adolf Hitler oder Heinrich Himmler. Zudem sind der Kristallschädel und der zugehörige Lederkoffer aufgelistet – die dem Sammler beide vorliegen.

 

Die hundertprozentige Gewissheit, ob es sich bei den sensationellen Funden um Original-Überbleibsel aus der Nazi-Zeit handelt, will Bürgin sich noch verschaffen. „Wir werden in den nächsten Monaten sicherlich entsprechende Fachgutachten über die Liste und den Schädel einholen“, sagte er gegenüber Yahoo! Nachrichten. „Bis dahin kann ich mich nur auf mein journalistisches Bauchgefühl verlassen - und das sagt mir, dass besagte Liste tatsächlich echt sein könnte.“

 

Der Sammler aus Bayern möchte „aus diversen Gründen lieber im Dunkeln bleiben – und weitersuchen“, so der Journalist. Er verriet außerdem, dass er von weiteren Objekten auf der Nazi-Liste wisse, die sich bis heute in bayerischem Privatbesitz befinden. „Von manchen davon existieren sogar Fotos, die ich ebenfalls persönlich gesehen habe.“ Es bleibt also spannend.

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Update am 01.07.2011

Am 24.06.2011 bekam ich überaschend eine E-Mail von dem amerikanischen Fotografen BUX DEAN, welcher einen - oder sogar DEN - Berliner Schädel fotografiert hat.

Der Kristallschädel hat ihn persönlich sichtlich beeindruckt, denn er beschrieb ihn mir mit den  folgenden Worten und sendete mir ausserdem einige Bilder zur Veröffentlichung, wofür wir ihm hiermit herzlich danken  möchten.

Seine E-Mail (übersetzt auf Deutsch):

"Grüss euch.

Wir möchten euch diesen aussergewöhnlichen Kristall-Schädel zeigen, der voller Energie und Kraft (Macht?) ist. Wenn Du ihn betrachtest, kannst Du das "ganze Universum" in ihm sehen.

Der Kopf sieht sehr fremdartig (alien) aus, und wurde aus einem einzigen Stück Kristall gefertigt.

Er wirkt sehr alt und sieht nach einer extrem hochwertigen Handarbeit aus. Ausserdem wurde der Schädel  irgend wann in früherer Zeit ausgebessert.

Auf seiner Rückseite befindet sich eine Beschriftung (wahrscheinlich zur Einordnung in eine Sammlung): "Inv. 23.J(T?) 1917 A v Bode".

Das ganze Objekt ist definitiv alt und könnte in der Privatsammlung von Arnold William Bode gewesen sein, der ein berühmter deutscher Museumsdirektor war.

Der Kristall-Schädel hat folgende Abmessungen: 7 x 12 x 7 cm.

Sollte irgend jemand genaueres über diesen Schädel wissen, so bitten wir ihn, sich mit uns in Verbindung zu setzen:

BUX DEAN

Vielen Dank

Martin"

Soweit die Übersetzung der E-Mail, und nun folgen die Fotos:

Der "Berliner Schädel"?

Sieht tatsächlich fremdartig aus.

Hier erkennt man die Beschriftung.

Der Schädel ist seltsam länglich...

Sehr starke Augenwülste.

Der Kristall sieht unrein aus.

Hier erkennt man sehr schön die Ausbesserungen.

Auch hier. Der Schädel wurde sichtlich einmal schwer beschädigt.

Aus dieser perspektive wirkt er "fast" normal.

Aber hier sieht man wie schräg das "Gesicht" eigentlich ist.

Und wie flach.

Richtig unheimlich.

Wer noch mehr Fotos von BUX DEAN sehen will:

BUX DEAN

Besten Dank nochmal, für diese tollen Fotos.

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Datierungen


Die Radiokarbonmethode zur Datierung antiker Gegenstände, kann im Fall der Kristallschädel nicht angewandt werden, weil die dafür erforderliche Kohlenstoffe im Quarz nicht gefunden werden. Aufgrund verschiedener Gesichtspunkte wird das Alter auf min. 1.000-1.500 Jahre geschätzt, da viele in Tolteken-Gräbern (925-1.200 n.Chr.) entdeckt wurden. Psychometrische Datierungsversuche lassen ein Alter von 6.000-12.000 Jahren zu. Nach aussagen Nordamerikanischer Indianer sollen die (ECHTEN!) Schädel bis zu 36.000 Jahre alt sein. Bleibt nur die "Gretchenfrage" offen: Welches sind die "ECHTEN" und welche Schädel sind gefälscht, also Nachbildungen?

Wer sich die Videos weiter oben angesehen hat, wird auf einige dieser Fragen ja zumindest schon eine vorläufige Antwort gesehen haben. Denn inzwischen scheint es sehr wohl Methoden zu geben, mit denen das ungefähre Alter der Schädel bestimmt werden kann ---> "Wasser-Eindring Messung" (Siehe Video weiter oben!)

Und dies ist auch eine gute Überleitung zur "Anderen Seite" dieses Themas...

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 Die andere Darstellung

Will man einen "neutralen" Bericht über dieses Thema bringen, so muss man natürlich auch die andere Seite der Berichterstattung zu Wort kommen lassen. Hierzu möchte ich auf das Wikipedia verweisen, wo sie es nicht einmal für Nötig erachten, die Legende um die 13 Schädel zu erwähnen (Siehe Diskussionen) und ausserdem stellvertretend dazu einen Artikel über dieses Thema aufzeigen, der das Thema der Kristallschädel von der skeptischen Seite angeht:

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Die mysteriösen Kristallschädel enträtselt
Ein Report von Walter Hain

In der populärwissenschaftlichen Literatur tauchen auch immer wieder die rätselhaften Totenschädel aus Quarzkristall auf, deren Herkunft und Herstellung mysteriös und ungeklärt sein soll. Allen möglichen und unmöglichen Kulturen wurden sie schon zugeschrieben, bis hin zum sagenhaften Atlantis. Seit 1898 liegt im Britischen Museum, im Museum of Mankind, ein Kristallschädel, den schon unzählige Besucher bestaunt haben. Damals ist der Schädel in Mexiko aufgetaucht und er soll von den Azteken stammen.

Er ist schon mehrmals untersucht worden und es ist stets seine Echtheit bestätigt worden - bis zum Jahr 2005, als britische und amerikanische Wissenschaftler verkündeten: " Er ist eine Fälschung!".

Ethnologen vom Britischen Museum haben bisher festgestellt, dass der Schädel zwischen 1300 und 1500 n. Chr. angefertigt worden sein könnte. Er hat eine Größe von 210 mal 136 x 148 mm und er wiegt etwa 5 kg. Im 15. Jahrhundert n. Chr. soll es unter der Herrschaft von Moctezuma I. eine Blütezeit der aztekischen Handwerker gegeben haben, die angeblich im Stande gewesen sein sollen einen derartigen Schädel herzustellen. "Die Goldschmiede gehörten, wie die Edelsteinschneider und Steinmetzen, der privilegierten Klasse an und bildeten eine eigene Zunft", schrieb Viktor Hagen 1962 in seinem Buch "Sonnenkönigreiche". Bei der Verarbeitung von Edelsteinen, beschäftigte Moctezuma I. z. B. geschickte Steinschneider und aus der mixtekischen Periode von Monte Alban (ab 1125 n. Chr.), stammt eine Goldkette, die unseren modernen um nichts nachsteht. Sie wurde mit den dazupassenden Ohrgehängen, in einem Grabmahl eines mexikanischen Häuptlings, im Jahr 1831, von Dr. Alfonso Gaso entdeckt.


Im Jahr 1924 findet ein junges Mädchen, inmitten von Mayruinen, in Honduras, in Lubaantun, einen Kristallschädel, der wohl in den vergangenen Jahrzehnten die meiste Aufmerksamkeit erregte. Der inzwischen als "Kristallschädel von Lubaantun" durch die mystische und mysteriöse Literatur gehende Totenschädel hat eine ähnliche Größe wie jener im Britischen Museum: nämlich 203 mal 139,7 mal 152,4 mm und er wiegt genau 5,75 kg. Seither werden besonders diese beiden Schädel aus Quarzkristall miteinander verglichen. Das Madchen war Anna, die Adoptivtochter von Frederick A. Mitchell-Hedges, der 1931 den Fund publik machte und damit eine Welle von Spekulationen auslöste.


Im Jahr 1936 erfolgte eine Untersuchung der beiden Schädel am Anthropologischen Institut von Großbritannien. Damals stellte Dr. G. M. Morant fest, dass beide Schädel voneinander kopiert wurden und offenbar weibliche Züge aufweisen. beide Schädel wurden aber von verschiedenen Handwerkern angefertigt, wobei der Bearbeiter des Lubaantun-Schädels bessere Kenntnisse in Anatomie gehabt haben muss.


Im Jahr 1964 bat Anna Mitchell-Hedges den amerikanischen Restaurator und Konservator Frank Dorland, ihren Fund zu untersuchen und ihn nach Alter und Herkunft prüfen zu lassen. Dorland wusste, dass es im Britischen Museum einen ähnlichen Schädel gab und er bezog auf die Untersuchung von von 1936 mit ein. Er übergab den Schädel den Laboratorien von Hewlett-Packard. Der Leiter des Kristallabors, Jim Pruett, stellte schließlich fest, dass Kopf und Unterkiefer ursprünglich aus einem Stück gefertigt und erst später getrennt worden waren. Er kam zu dem Ergebnis, dass der Schädel durch Schlageinwirkung modelliert worden war, er fand jedoch keinerlei Spuren einer maschinellen Bearbeitung. Dorland, der in mühevoller Kleinarbeit die ganze Oberfläche mikroskopisch untersuchte, kam zum gleichen Ergebnis.

Die zwei Kristallschädel. Oben der angebliche Azteken-Schädel aus dem britischen Museum, unten der Lubaantun-Schädel (Quelle: Man, 1936)

Adrian Digby, der gemeinsam mit Dr. Morant die beiden Schädel 1936 untersucht hat, kam auch zu der Ansicht, dass beide Schädel nicht vom gleichen Handwerker stammen können und dass es aufgrund der Bearbeitung nicht möglich ist festzustellen, ob die beiden Schädel mit primitiven oder modernen Werkzeugen hergestellt wurden. An den Zähnen erkennt man keine Spuren eines Diamantenschleifers moderner Bauart, jedoch sind alle bisher gefundenen Schädel im aztekischen Bereich, in den Augenhöhlen, eher mit dem Aztekenschädel als mit dem Lubaantun-Schädel identisch. Digby stellte auch fest, dass eher der Schädel aus dem britischen Museum als der Schädel aus Lubaantun von den Azteken gemacht werden konnte. Beide Schädel sind jedoch aus reinem Quarzkristall. Sie unterscheiden sich aber im Bereich der Augenhöhlen, der Nasenhöhle, des Jochbeins, der Stirn, der Zähne und des Kiefers, wobei der Kiefer des Lubaantun-Schädels lose und abnehmbar ist.


Frank Dorland stellte schon damals 1964 fest, falls der Lubaantun-Schädel poliert worden sein soll, dann müsste das unter großer Hitzeeinwirkung von 1500 bis 1600 Grad Celsius geschehen sein. Ob das die Maya bereits imstande waren, muss bezweifelt werden, so Dorland. Den Azteken wäre das eher zuzutrauen. Sie begannen etwa ab dem 11. Jahrhundert n. Chr. mit der Metallverarbeitung und konnten Gold und Kupfer in einem mit Holzkohle geheizten Ofen, den ein Mann mit einem Blasrohr anfachte, schmelzen, wobei sie eine Temperatur um 1000 Grad Celsius erreichten. Auf diese Weise könnten die Azteken einen Klumpen Quarzkristall hergestellt haben, den sie dann später bearbeiteten, so die Meinung von Frank Dorland. Dorland schätzte das Alter des Lubaantun-Schädels auf zwischen 1000 bis 12.000 Jahren, er vertrat jedoch gemeinsam mit Richard Gavin die Meinung: "Ich kann nicht beweisen, dass der Schädel nicht in den letzten fünfhundert Jahren hergestellt wurde, um irgendeinem Potentaten eine Freude zu machen, einem königlichen Diktator, der einen Hang zum Okkulten hatte."


Im Jahr 1984 untersuchte der Edelsteinexperte Dr. Rudolf Distelberger, von der Wiener Schatzkammer, den Kristallschädel von Lubaantun. Er konnte Schleifspuren an der Oberfläche erkennen, die mit einem modernen Werkzeug entstanden sein müssen. Er schätzte, dass der Schädel in Deutschland, in Idar-Oberstein angefertigt wurde.


Das Smithsonian Institut in den USA entdeckte 1992, dass einige der Kristallschädel. die angeblich aus Mittelamerika stammen sollen, von dem Franzosen Eugéne Boban stammen, der zwischen 1860 und 1880 in Mexico City mit Antiquitäten handelte.


Im Jahr 2005 nun verkündete Prof. Ian Freestone von der Universität Cardiff, dass der Schädel aus dem britischen Museum offenbar eine gute Fälschung ist. Die Oberfläche wurde mit einem rotierenden Werkzeug bearbeitet und poliert. Derartige Werkzeuge kannten die Azteken nicht. "Die Form des Schädels erhält man nur mit einem modernen Gerät", so Prof. Freestone. Auch die Anthropologin Jane M. Walsh vom Smithsonion Institut ist dieser Ansicht.

Schon im 16. Jahrhundert gab es eine Glasschleiferfamilie, die auch mit Bergkristall arbeitete und so hervorragende Objekte geschaffen hatte, die in ganz Europa verbreitet wurden. Es war die Familie Miseroni, die in Mailand und Prag jeweils eine Werkstatt hatte. Mit riesigen Rädern wurden hohe Rotationsgeschwindigkeiten an den Werkzeugen erreicht um die harten Kristalle bearbeiten zu können. Damals konnte man schon durchaus hochwertige Kristallschädel herstellen.


Gemälde von Karel Skreta (1610 - 1674), Nationalgalerie, Prag.

Vermutlich ist aber der vermeintliche Azteken-Schädel im 19. Jahrhundert angefertigt worden, möglicherweise von einem deutschen Juwelier. Später könnte er an einen Sammler in Mittelamerika verkauft worden sein, wo er schließlich durch einen Juwelier 1897 ins britische Museum gelangte. Damals war der französische Antiquitätenhändler Eugéne Boban bekannt für die Verbreitung von antiken Gegenständen in Mesoamerika. Für Prof. Freestone ist der Schädel im Britischen Museum aber durchaus "ein phantastisches Objekt, selbst wenn es in Deutschland angefertigt worden sein könnte".


Auch der Schädel von Mitchell-Hedges scheint aus dieser Zeit und ebenfalls aus Europa zu stammen, wenngleich bisher keine Beweise dafür vorliegen. Wenn man sich den Fundort ansieht, dann muss man sich wundern, dass der Schädel völlig unbeschädigt ist. Er besteht auch aus zwei Teilen, die von Anna Mitchell-Hedges getrennt aufgefunden wurden. Frederick A. Mitchell-Hedges verstarb 1959 und hat offensichtlich sein Geheimnis ins Grab mitgenommen. Der Schädel ist derzeit im Privatbesitz von Bill Homann aus Indiana, USA.


Die Kristallschädel sind neuerdings auch der Inhalt in dem Hollywoodfilm "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels", der 2008 in die Kinos kam.


Tatsache ist jedenfalls, dass es zahlreiche kleinere und größere Schädel aus Quarzkristall und Lapislazuli aus verschiedenen Kulturen gibt, die vielfach für kultische Zwecke benutzt wurden. Sie scheinen aber nicht viel mehr als 500 Jahre alt zu sein, wenngleich sie schwer zu datieren sind. Relikte von einer Jahrtausende alten unbekannten Kultur sind sie aber mit Sicherheit nicht.

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Soweit die skeptische Seite zu den Kristallschädeln...

Jetzt liegt es an DIR, lieber Leser!

Wie überall ist es auch hier in erster Linie natürlich

eine Frage des Glaubens!

Daher ist es natürlich DEINE Entscheidung, woran DU glaubst!

Sind die Kristallschädel einfach seltsame - makabre - Schmuckgegenstände und Briefbeschwerer, oder ist da vielleicht doch mehr daran, als uns die Wissenschaft bereit ist zu erzählen? Vielleicht ist ja auch dies ein Teil der Verschwörungs-Theorie?

DU HAST DIE WAHL!

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